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Aufruf der deutschen Bischöfe zur Sonderkollekte am
04./05. September 2010 für die Flutopfer in Pakistan
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Liebe Schwestern und Brüder!
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Wochenlange Regenfälle haben große Teile Pakistans unter Wasser gesetzt. Viele Millionen Menschen sind davon betroffen. Straßen, Brücken und Häuser wurden zerstört. Dörfer und Städte sind von der Außenwelt abgeschnitten. Trinkwasserquellen verunreinigt. Seuchen bedrohen die Menschen, vor allem die Kinder. Unzählige sind ohne Obdach. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen hat die Flutkatastrophe in Pakistan einen „Tsunami in Zeitlupe“ genannt. Das heißt: Je länger die Überflutungen andauern, desto größer werden die Zerstörungen.
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Wir deutschen Bischöfe rufen Sie alle, liebe Schwestern und Brüder, zur Unterstützung der Not leidenden Menschen auf. Die Internationale Hilfe ist zwar angelaufen, und auch unsere kirchlichen Hilfsorganisationen geben ihr Bestes. Es fehlt jedoch an ausreichenden finanziellen Mitteln, um wenigstens das schlimmste Elend zu bekämpfen. Deshalb soll in allen Gottesdiensten am kommenden Sonntag eine Sonderkollekte abgehalten werden.
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Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr sind wir angesichts einer verheerenden Naturkatastrophe zu besonderer Hilfe gerufen. Aber Not kennt keinen Kalender. Als Christen wissen wir: Gott ist den Notleidenden in besonderer Weise nah. Wenn wir ihnen solidarisch zur Seite stehen, folgen wir dem Beispiel Jesu.
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So bitten wir Sie um Ihr Gebet für die Menschen in Pakistan und um eine großherzige Spende am kommenden Sonntag. Auf diese Weise kann durch unsere bewerten Einrichtungen umgehend weitere Hilfe geleistet werden. Allen, die einmal mehr ein wirksames Zeichen der Nächstenliebe setzen, sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott!
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Münster, 25. August 2010
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Für das Bistum Münster
† Dr. Felix GennBischof von Münster
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 29. August 2010 um 10:55 Uhr |
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Pfarreinführung 22.08.2010
"Hier bin ich!"
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Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde am Sonntag, dem 22.08.2010 Thorsten Hendricks als neuer Pfarrer der Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit Kleve – Int Leeg – eingeführt.
Nach 144 Tagen, die er als Pfarrverwalter in dieser Gemeinde tätig war, ist Herr Hendricks für die Kirchenbesucher kein Unbekannter.
Nachdem er von Kindergartenkindern der Gemeinde gemeinsam mit Vertretern aller Vereine von seiner Wohnung in einer Prozession abgeholt wurde, begrüßten ihn die Besucher der voll besetzten Kirche mit lang anhaltendem Applaus, nachdem Dechant Jürgen Lürwer ihm die Ernennungsurkunde überreichte. Noch weitere zwei Male bekundete der kräftige Applaus der Gemeinde Zustimmung zur Wahl des neuen Pastors: nach der Predigt und zur Überreichung des Hirtenstabes durch die jüngste Vertreterin des Pfarrgemeinderates.
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In seiner Predigt nahm Thorsten Hendricks das Wort der Lesung auf, in der Samuel sagt: „Hier bin ich!“
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Dabei bezog er diesen Satz auf sich, um zu zeigen, er stehe nicht nur hier vor seiner neuen Gemeinde, sondern er stehe auch in der Gemeinde zum Dienst bereit für jeden Einzelnen. Aber er erwarte auch ein reges Handeln der Gemeindemitglieder, ein aktives Mittun und viele Anregungen, um die Gemeinde lebendig zu erhalten.
Mit Blick auf die „enge Tür“, durch welche man laut dem Evangelium in das Himmelreich gelange, wies Thorsten Hendricks auf die drei großen doppelflügeligen Türen der Pfarrkirche, durch die man mit Leichtigkeit gelangen könne. Er wolle diese Türen für alle symbolisch offen halten, auch für jene, die vermeintlich mit Kirche, Glauben und Gemeinde abgeschlossen haben. Offenheit und Freundlichkeit gegenüber Jedermann sei das Thema seines pastoralen Dienstes.

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Bei der anschließenden Begegnung im Willibrordhaus bildeten sich lange Schlangen der Gratulanten und ebenfalls der Gäste, die ihre Glückwünsche in das ausgelegte Gästebuch eintragen wollten. Sie standen geduldig fast über zwei Stunden an, um dem neuen Pastor Hendricks die Hand zu schütteln.
An den Wechsel der Anrede „Kaplan“ zu „Pastor“ muss sich Thorsten Hendricks noch gewöhnen. Das wird ihm in der Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit – Int Leeg hoffentlich leicht fallen.
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Text: Th. Simon
Fotos: W. Rogmann
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 29. August 2010 um 11:21 Uhr |
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